{"id":510,"date":"2012-06-02T20:11:53","date_gmt":"2012-06-02T18:11:53","guid":{"rendered":"http:\/\/birgits-blog.net\/?p=510"},"modified":"2012-06-02T20:13:14","modified_gmt":"2012-06-02T18:13:14","slug":"die-sudperutourne","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/birgits-blog.net\/?p=510","title":{"rendered":"Die S\u00fcdper\u00fatourn\u00e9"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/1.-Expedition-auf-dem-Manu.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/1.-Expedition-auf-dem-Manu-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"Expedition auf dem Man\u00fa\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-493\" \/><\/a><br \/>\nWir schreiben das Jahr 1902. Eine unerschrockene Forschertruppe macht sich zu einer beschwerlichen Expedition im Amazonasdelta auf, st\u00e4ndig den Naturgewalten und \u2013plagen (wie Moskitos) ausgesetzt. Die Route f\u00fchrt sie von den H\u00f6chsten Gipfeln der Anden an vielen nebelwaldbedeckten H\u00e4ngen vorbei hinunter ins Tiefland, wo sie dem Fluss Man\u00fa in die gr\u00fcnde H\u00f6lle folgen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/2.-gruene-Hoelle.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/2.-gruene-Hoelle-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"gr\u00fcne H\u00f6lle\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-494\" srcset=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/2.-gruene-Hoelle-300x225.jpg 300w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/2.-gruene-Hoelle-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nHabe ich eure Aufmerksamkeit? Gut. Dann kann ich ja jetzt erst mal vorne anfangen. Nur so viel: Es hat sich f\u00fcr unsere Abenteurer gelohnt.<br \/>\nIch fange mal in der Woche an, wo Felix Familie angekommen ist, denn da hatten wir auch noch spontanen Besuch von zwei anderen lieben Chaoten: Sebastian und Willian, beides Jongleure. Chaoten deshalb, weil sie ziemlich unangemeldet kamen. Sevas hatte mich zwar Monate zur\u00fcck mal gefragt, ob er bei der Durchreise durch Puerto ein paar Tage bei uns einen Schlafplatz finden w\u00fcrde, doch hatten sich dann relativ fix seine Reisepl\u00e4ne wieder ge\u00e4ndert. Nun hatte er kurzfristig seine Pl\u00e4ne doch wieder ge\u00e4ndert, und kam dann am Sontag morgen mit seinem neu gefundenen Reisegef\u00e4hrten bei uns an. Unangemeldet, weil er irgendwie die falsche Telefonnummer hatte. War aber im Grunde kein Problem, sie hatten ihr eigenes Schlafzeug dabei, machten wie \u00fcblich haufenweise Geschenke, bekochten uns, wobei wir mal wieder ein paar neue Leckereien kennenlernten, halfen uns bei unseren Arbeiten auf dem Gel\u00e4nde und auch sonst schlossen wir sie sehr ins Herz. Sogar Felix Familie, die am Nachmittag ankam, verstand sich gut mit ihnen, wenn auch mit H\u00e4nden und F\u00fcssen.<br \/>\nDas ganze w\u00e4hrte aber nicht lang, denn schon am kommenden Freitag machte ich mich nach Cusco auf, wo ich meine Schwester nach 23 Stunden Busfahrt abholte und von wo wir unsere Rundreise starteten. Zun\u00e4chst blieben wir zur Aklimatisierung ein bisschen in Cusco und Tranken Cocatee.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/3-mit-Jenny-in-Cusco.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/3-mit-Jenny-in-Cusco-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"mit Jenny in Cusco\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-495\" srcset=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/3-mit-Jenny-in-Cusco-300x225.jpg 300w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/3-mit-Jenny-in-Cusco-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/3-mit-Jenny-in-Cusco.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nWir wollten aber nicht zu viel Zeit vert\u00f6deln und machten uns recht fix daran, unseren ersten Programmpunkt abzuarbeiten: der Nationalpark Man\u00fa. Zugegeben, ich war zun\u00e4chst wegen der Tourpreise etwas skeptisch und es kostete Jenny ein paar Wochen \u00dcberredungsarbeit, doch im Endeffekt bin ich sehr froh, dass es ihr gelungen ist, denn es stellte sich als mein pers\u00f6nliches Highlight der Reise heraus.<br \/>\nWir entschieden uns schliesslich f\u00fcr die nicht ganz so teure 4-t\u00e4gige Tour. Naja, und sie war eigentlich nicht ganz so beschwerlich und pionierm\u00e4ssig, wie die ersten Zeilen glauben machen und vielleicht auch nicht ganz so lang her&#8230; aber irgendwie spielt Zeit in diesem gigantischen alten R\u00fcckzugsort der Natur keine so richtige Rolle und wir h\u00e4tten uns des \u00f6ffteren nicht gewundert, wenn ein T-Rex aus dem Geb\u00fcsch gesprungen w\u00e4re.<br \/>\nAm ersten Tag fuhren wir gegen 6 los und mir war bis zum Mittag noch bitterkalt, wo wir den h\u00f6chsten Andenpass der Strecke von 4000m erreichten. Beieindruckend, aber nichts im vergleich zu dem, was danach kam. Es ging stetig bergab und wurde erst nur nebliger, dann auch gr\u00fcner und feuchter: Ceja de Selva, die Augenbraue des Regenwaldes.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/4-Ceja-de-Selva.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/4-Ceja-de-Selva-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"4 Ceja de Selva\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-496\" srcset=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/4-Ceja-de-Selva-300x225.jpg 300w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/4-Ceja-de-Selva-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/4-Ceja-de-Selva.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nGegen 5 war es schon fast angenehm warm und wir stiegen aus, um das Nationaltier Per\u00fas zu beobachten, den Felsenhahn. Den finden die Peruaner deshalb so toll, weil er ungef\u00e4hr den Farben der Flagge entspricht. Aber eigentlich ist er vor allem beeindruckend leuchtend rot. Am n\u00e4chsten Tag stiegen wir dann vom Kleinbus aufs Boot um, das uns zu unserer eigentlichen Lodge brachte. Von dort aus unternahmen wir dann Wanderungen und Bootstouren. Und \u00e4nderten erst mal das Programm: einer unserer beschaulichen 4-k\u00f6pfigen Gruppe hatte die Idee zur zwei Stunden entfernten Heisswasserquelle zu fahren. Wir zahlten etwas drauf wegen dem Srpit aber die Aktion hat sich wirklich gelohnt. Heisses, etwas schweflig und damit nat\u00fcrlich riechendes Wasser in einem naturlichen Basin mit dem lauwarmen Wasser eines anderen Fl\u00fcsschens zu angenehmer Badetemperatur abgemischt. Wir legten gleich erst mal Steine in die Bambusrohre zur Heisswasserableitung und erh\u00f6hten die Wassertemperatur um ein paar Grad, denn es war ein ungem\u00fctlich kalter Tag. Leider gibt es von der ganzen Aktion gerade kein Foto (Grund s.u.), aber daf\u00fcr von dem h\u00fcbschen ca. 4 Meter hohen Wasserfall, zu dem wir danach gewandert sind und von dem man runterspringen kann. Was wir nat\u00fcrlich auch getan haben.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/5-Wasserfall.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/5-Wasserfall-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"Wasserfall\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-497\" srcset=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/5-Wasserfall-300x225.jpg 300w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/5-Wasserfall-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nTiere haben wir bei der ganzen Tour nicht so viele gesehen, aber die waren f\u00fcr mich auch eher nebens\u00e4chlich. Eine Giftschlange und an sonsten vor allem V\u00f6gel. Diese hier waren meine Favoriten:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/6-Shanshos-Urzeitvoegel.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/6-Shanshos-Urzeitvoegel-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"Shanshos - Urzeitv\u00f6gel\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-498\" srcset=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/6-Shanshos-Urzeitvoegel-300x225.jpg 300w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/6-Shanshos-Urzeitvoegel-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/6-Shanshos-Urzeitvoegel.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nEigentlich haben sie noch einen anderen Namen, den ich immer vergesse, aber hier werden sie Shanshos genannt. Vielleicht liegt das an ihrem Geruch, Chancho ist n\u00e4mlich das Schwein und obwohl sie sich von Gr\u00fcnzweug ern\u00e4hren riechen sie tats\u00e4chlich nicht besonders gut. Und sie stossen ein Gekr\u00e4chze aus, das man auch einem Flugsaurier zutrauen w\u00fcrde. Daf\u00fcr klingt das laute Rauschen ihrer Fl\u00fcgel echt sch\u00f6n. Und irgendwie sieht man ihnen schon an, dass sie \u00dcblerbleibsel aus der Urzeit sind.<br \/>\nAusserdem wurde uns demonstriert, wof\u00fcr die K\u00f6pfe von grossen Ameisen so alles taugen. Wer Apokalypto gesehen hat, weiss wovon ich spreche&#8230;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/7-Wozu-Ameisenkoepfe-so-gut-sind....jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/7-Wozu-Ameisenkoepfe-so-gut-sind...-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"Wozu Ameisenk\u00f6pfe so gut sind...\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-499\" \/><\/a><br \/>\nWenn ich da jetzt eine Schnittwunde h\u00e4tte, w\u00fcrden die Zangen die Wundr\u00e4nder zusammen halten. Dann durften wir uns noch ein paar Kilometer vom Fluss treiben lassen und stellten dabei fest, dass die Str\u00f6mung ganz sch\u00f6n schnell ist. Das f\u00e4llt aber erst auf, wenn man zum Ufer r\u00fcber schaut. Schon beeindruckend. Und wir schwangen noch ein bisschen an Leanen, das geht n\u00e4mlich tats\u00e4chlich. Aber die meiste Zeit genoss ich wohl einfach die Landschaft. Diese Bild zeigt so ungef\u00e4hr was ich meine und das dann 360 Grad und mit dem richtigen Klima.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/8-Bluetenpracht-eines-Cedabaums.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/8-Bluetenpracht-eines-Cedabaums-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"Bl\u00fctenpracht eines Cedabaums\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-500\" \/><\/a><br \/>\nNach dreieinhalb Tagen waren wir dann alle ziemlich ersch\u00f6pft und ab dem Grasland verschlief ich den rest des Weges durch das vergleichsweise \u00f6de Land der Anden.<br \/>\nAlso zur\u00fcck in Cusco. Dort hielten wir uns wieder zwei Tage auf und trafen Will und Sevas wieder. Dort entstand auch dieses sch\u00f6ne Bildchen:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/9-ein-Dreadtraum.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/9-ein-Dreadtraum-300x250.jpg\" alt=\"\" title=\"ein Dreadtraum\" width=\"300\" height=\"250\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-501\" srcset=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/9-ein-Dreadtraum-300x250.jpg 300w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/9-ein-Dreadtraum-1024x853.jpg 1024w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/9-ein-Dreadtraum.jpg 1843w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nAber die Uhr tickte und ziemlich fix machten wir uns nach Puno zum Titikaka-See auf. Den spricht zwar alle Welt so aus, wie ihr ihn gerade gelesen habt, aber dort lernten wir, dass die richtge Aussprache eher TitiCHaCHa oder TitiCHala lautet, damit es nicht so unfein klingt. Kaka hat n\u00e4mlich irgendwie in ziemlich vielen Sprachen die selbe Bedeutung. Der Name bedeutet \u00fcbrigens Pumafelsen. Wir kamen also gegen 5 in Puno an und wurden gleich von einer Frau best\u00fcrmt, die uns Touren verkaufen wollte. Wir dachten \u201ewieso eigentlich nicht?\u201c und so nahm uns das Boot um 8 mit auf eine zweit\u00e4gige Tour \u00fcber den gigantischen blauen Spiegel.Das coolste daran war f\u00fcr mich wohl der Besuch der schwimmenden Schilfinseln der Uros.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/10-die-schwimmenden-Inseln-auf-dem-Lago-Titikaka.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/10-die-schwimmenden-Inseln-auf-dem-Lago-Titikaka-300x168.jpg\" alt=\"\" title=\"die schwimmenden Inseln auf dem Lago Titikaka\" width=\"300\" height=\"168\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-502\" srcset=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/10-die-schwimmenden-Inseln-auf-dem-Lago-Titikaka-300x168.jpg 300w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/10-die-schwimmenden-Inseln-auf-dem-Lago-Titikaka-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nMag sein, dass der eine oder andere Tourist sich dar\u00fcber aufregt, dass das alles viel zu touristisch und gar nicht mehr nat\u00fcrlich ist, aber dann soll er halt den Tourismus beukotieren und den Platz denen \u00fcberlassen, die einfach gerne neue Dinge sehen wollen. Ich fand es spannend, denn die Inseln schwimmen tats\u00e4chlich und werden noch so ziemlich so gebaut, wie vor ein paar hundert Jahren und trotz dem bitterkalten Klima kann man auf dem trockenen Schilf tags\u00fcber tats\u00e4chlich super barfuss laufen. Irgendwie f\u00fchlte ich mich fast wie Besucher auf einem Mittelaltermarkt \u2013 die nat\u00fcrlichen H\u00fctten, die Kochstellen, die handarbeitenden Frauen, die einem ihre Werke verkaufen wollen&#8230;<br \/>\nDanach ging es dann zu einer festen Insel, auf der wir auch die Nacht verbringen sollten, und zwar im Hause einer daf\u00fcr ausgestatteten Familie. Auf den Inseln gibt es nur Solarstrom und keine Autos und das sieht man der idyllischen Landschaft auch irgendwie an:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/11-Eine-Insel-am-Lago-Titikaka.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/11-Eine-Insel-am-Lago-Titikaka-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"Eine Insel am Lago Titikaka\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-503\" srcset=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/11-Eine-Insel-am-Lago-Titikaka-300x225.jpg 300w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/11-Eine-Insel-am-Lago-Titikaka-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/11-Eine-Insel-am-Lago-Titikaka.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nWieder f\u00fchlte man sich Jahrzehnte oder Jahrhunderte zur\u00fcckversetzt. Am Abend zogen wir dann landestypische Kleider an und es gab eine kleine Feier, bei der viel getanzt wurde. Das hat tats\u00e4chlich ziemlichen Spass gemacht.<br \/>\nAm zweiten Tag besuchten wir dann noch eine weitere Insel und fuhren dann zur\u00fcck nach Puno. Nat\u00fcrlich war das ganze von vorne bis hinten touristisch, aber ein spannendes Erlebnis war es trotzdem.<br \/>\nF\u00fcr den selben Abend buchten wir dann noch unser Busticket \u2013 ich wollte in w\u00e4rmere Gefilde. Doch wir hatten gerade noch genug zeit uns mit Mitbringseln einzudecken und \u00fcber den Plaza und die Fussg\u00e4ngerzone Punos zu flanieren, den wohl sch\u00f6nsten Teil Punos.<br \/>\nN\u00e4chste Etape Arequipa, die Stadt des ewigen Fr\u00fchlings. Dort hatten wir den ersten Tag dann praktisch erst mal zum ausspannen und wieder Kr\u00e4fte sammeln. Die brauchten wir auch, denn schon am n\u00e4chsten Tag machten wir uns in den Colca-Canyon auf. Das hiess dann gegen halb 4 aufstehen und erst mal wieder ewig durch die gegend fahren. Diese unmenschliche Weckzeit lohnte sich aber, denn so waren wir p\u00fcnktlich gegen 9 am Cruz del Condor, einem Aussichtspunkt, von dem man um diese Jahreszeit allmorgendlich die Condore beobachten kann, die dort die ersten Thermiken des Tages zu ihrem majest\u00e4tischen Gleitflug nutzen. Ich kann nur sagen: Das war sehr beeindruckend. Seht selbst:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/12-Cruz-del-Condor.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/12-Cruz-del-Condor-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"Cruz del Condor\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-504\" srcset=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/12-Cruz-del-Condor-300x225.jpg 300w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/12-Cruz-del-Condor-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/12-Cruz-del-Condor.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/13-majestaetische-Kondore.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/13-majestaetische-Kondore-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"majest\u00e4tische Kondore\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-505\" \/><\/a><br \/>\nDanach machten wir uns dann bis zum Mittag an den Abstieg bis zum Fluss hinunter und nach dem Mittagessen ging es dann mit Sack und Pack wieder hoch. Das war ziemlich anstrengend! Dabei waren es nur ein paar hundert Meter H\u00f6henunterschied. Der gr\u00f6ssere Teil sollte ja erst am n\u00e4chsten Tag dran sein. Aber immerhin war der Weg sch\u00f6n und wir lernten auch etwas. Das hier zum Beispiel sind Cochenillel\u00e4use:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/14-Cochenillelaeuse.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/14-Cochenillelaeuse-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"Cochenillel\u00e4use\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-506\" \/><\/a><br \/>\nIhr wisst schon, diese Viecher mit dem starken roten teuren Farbstoff, die auf Kakteen leben und die man heute noch teilweise zum F\u00e4rben von Kosmetikartikeln verwendet. Und tats\u00e4chlich, wenn man eine von diesen dicken Tierchen zerdr\u00fcckt spritzt sofort ein dicker tropfen fast blutartiger Fl\u00fcssigkeit hevor.<br \/>\nAls wir dann abends endlich in der Lodge ankamen, sprang ich total verschwitzt in den (angew\u00e4rmten \ud83d\ude09 Pool und freute mich an sonsten \u00fcber mein Bett. Am n\u00e4chsten Tag hiess es dann um halb 6 aufstehen, um den Anstieg in Angriff zu nehmen. Dies erledigten allerdings nicht meine eigenen, sondern vier behaarte Leihufe: Ein Maultier. Ja, ich sch\u00e4me mich, ich habe den aufstieg nicht allein gemacht. Aber es war nicht nur allein die Faulheit sondern auch einfach Neugier, wie Reiten auf einem Maultier so ist. Und es hat spass gemacht und daran erinnere ich mich nachher sicher mehr, als an die Bezwingung der paar (tausend) H\u00f6henmeter. Allerdings werde ich mich wohl auch an die armen verschwitzten Tiere erinnern. Die taten mir dann doch ein wenig leid. Danach fuhren wir noch zu einer heissen Quelle, die aber eher einem heissen Schwimbad glich und im Vergleich zur Quelle im Man\u00fa eher unspektakul\u00e4r war. Tja, und dann hiess es wieder ziemlich lange Bus fahren.<br \/>\nDer n\u00e4chste Tag war eigentlich mal wieder so ein zwischendurch-ausspannen-unspektakul\u00e4r-Tag, lohnt aber doch einer kleinen Aufmerksamkeit. Abgesehen davon, dass er von herrlichem langem Ausschlafen gepr\u00e4gt war, stand beim Augen aufschlagen auch ein St\u00fcck Apfelkuchen mit einer in der letzten stromlosen Lodge mitgenommenen Kerze vor mir und meine Schwester sang mir ein Geburtstagsst\u00e4ndchen. Das war total s\u00fcss! Danach wurde erst mal ausgiebig geduscht und gefr\u00fchst\u00fcckt und dann trieben wir irgendwie so den ganzen Tag durch die Stadt, sahen viel aber machten wenig. Ein ganz entspannter Tag eben. Und am Abend gab es dann das:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/15-zum-Geburtstag.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/15-zum-Geburtstag-300x225.jpg\" alt=\"\" title=\"zum Geburtstag\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-507\" srcset=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/15-zum-Geburtstag-300x225.jpg 300w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/15-zum-Geburtstag-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/15-zum-Geburtstag.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nEin Cusque\u00f1a Malta mit Walnusssirup! Jami! Und das mit meiner Schwester, besser gehts eigentlich nicht. Und nein, wir waren nicht so betrunken, das ist der Sonnenbrand.<br \/>\nDas war f\u00fcr mich der vorletzte Tag der Reise. Nachts waren wir schon unterwegs nach Cusco, wo wir uns noch den Tag \u00fcber aufhielten und dann ging es schliesslich nach Hause.<br \/>\nEs liegt irgendwie in der Natur jeglichen Urlaubs, dass man erst mal gepl\u00e4ttet und irgendwie schlecht drauf ist, wenn man Heim kommt. In diesem Fall hatte das sogar einen greifbaren Grund, weil einfach mal unser ganzes Wohnzimmer umgestalltet war. Ich hasse unsere neuen Nachbarn! Sie haben sogar das rosa Tuch mit den chinesischen Musstern abgeh\u00e4ngt. Dabei war es eine der ersten gemeinsamen Aktionen von Felix und mir es aus dem Schlamm zu ziehen, zu waschen und aufzuh\u00e4ngen O.O Stattdessen h\u00e4ngt dort jetzt ein h\u00e4ssliches Bild von einer nakten Schwangeren, die Schlangen und Raubkatzen auskotzt, und zwar im Kindergartenstil. Oh wie ich sie hasse! Aber genug Frust abgelassen.<br \/>\nWir hatten trotzdem noch viel Spass. Wir machten nat\u00fcrlich den \u00fcblichen Touripflichtkram wie den Obelisken zu besteigen, gingen mit Freunden schwimmen, in eine Charaokepizzeria und ins Serpentarium, wo wir mit einer Boa und einer kleinen Raubkatze kuscheln durften ^.^ Alles in Allem war es eine sch\u00f6ne Zeit und ich war schon ein bisschen traurig, als Jenny dann fahren musste. Aber hey, bis Deutschland ist ja auch nicht mehr lang!<br \/>\nTja, eigentlich w\u00fcrde ich jetzt noch gerne wahnsinnig viele andere Fotos reinstellen, auf der Reise sind n\u00e4mlich \u00fcber tausend entstanden, aber leider hab ich die alle auf unserem Laptop verschlampt, der mit Jenny zur (dreimal d\u00fcrft ihr raten) Reparatur nach Cusco gereist ist. Die wichtigsten Tasten der mittleren Zeile gehen n\u00e4mlich nicht&#8230; Der Regenwald mit seiner Feuchtigkeit frisst wirklich s\u00e4mtliche Ger\u00e4tschaften. Naja, daf\u00fcr dauert das Hochladen nicht so ewig&#8230; hat auch was.<br \/>\n\u00dcbrigens war ich von Jennys Elan positiv \u00fcberrascht. Sie hat fast alle Aktionen mitgemacht. Und als ihr I-Phone und ihr Rucksack mit s\u00e4mtlichen Wertpapieren gestohlen wurde und die Busgesellschaft dann noch f\u00fcr eine halbe Stunde alle unsere \u00fcbrigen Gep\u00e4ckst\u00fccke verschlampte, verzog sie (fast) keine Mine. Ihr m\u00f6gt alle meinen, dass meine Schwester mir so gar nicht \u00e4hnelt und etwas spiessig aussieht, aber sie hat es faustdick hinter den Ohren!<br \/>\nPuh, fast geschafft! Nur noch das Lexikon. Und wieder winkt der Zufall mit der Zaunpfahlfabrik. Wir waren in Cusco n\u00e4mlich in einem ebenso kleinen wie wirklich liebevoll gestalteten Museum, in dem es um die heilige Pflanze der Inkas, die Cocapflanze ging. Und die w\u00e4chst nicht (wie man vielleicht erwarten w\u00fcrde) in der Sierra der Anden, sonder hier bei uns im Regenwald.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Cocapflanze.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Cocapflanze-225x300.jpg\" alt=\"\" title=\"Cocapflanze\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-508\" srcset=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Cocapflanze-225x300.jpg 225w, http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Cocapflanze-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><br \/>\nDieses Exemplar hier steht bei uns an der Einfahrt und sieht leider gerade etwas gerupft aus, weil da vor ein paar Wochen bei einer Wegverbreiterungsaktion ein Baum drauf gefallen ist. Trotzdem erkennt man aber hoffentlich die sch\u00f6nen Mandelf\u00f6rmigen Bl\u00e4tter, die charakteristisch f\u00fcr diese Nutzpflanze sind. An sonsten sind sie eigentlich echt unspektakul\u00e4r, wir fuhren ein halbes Jahr st\u00e4ndig unbehelligt an dem Strauch vorbei, bis Luis uns aufkl\u00e4rte.<br \/>\nAls Nutz-und Heilpflanze ist sie dagegen aber kein Mauerbl\u00fcmchen! Abgesehen von ihrem grossen Gehalt an Calcium werden die Bl\u00e4tter besonders in gr\u00f6sseren H\u00f6hen gern als Tee getrunken, da sie die Sauerstoffaufnahmef\u00e4higkeit des Blutes erh\u00f6hen und so gegen die H\u00f6henkrankheit helfen. Und mit etwas Asche gekaut wirkt Coca als nat\u00fcrliches Aufputschmittel (man denke nur an CocaCola, die urspr\u00fcnglich der Pflanze ihren Namen verdankt), bet\u00e4ubt und unterdr\u00fcckt Hunger und Angst. All diese Eigenschaften machten das unscheinbare Pfl\u00e4nzchen zu einer heiligen Pflanze der Inkas, die nur den Obersten vorbehalten war und in vielen Zeremonien Verwendung fand.<br \/>\nNun aber zum traurigeren Kapitel in j\u00fcngerer Geschichte: der Drogenproduktion. Dabei muss gleich etwas klargestellt werden: Coca ist nicht Kokain! Zwar ist das Alkaloid merklich in den Bl\u00e4ttern vorhanden, weshalb man beim Kauen sogar ein leichtes Taubwerden der Mundschleimhaut wahrnimmt, aber der Stoff zerf\u00e4llt viel zu rasch, als dass man damit irgendeinen Rausch herbeif\u00fchren k\u00f6nnte. Um Kokain in ausreichender Menge konzentrieren zu k\u00f6nnen, braucht man erst einmal mehrere Kilo Bl\u00e4tter. Die werden zum Beispiel in Aceton (!) zerstampft und \u00fcber einige weitere komplizierte Schritte mit lebensfeindlichen Chemikalien kommen dann sp\u00e4ter vielleicht 100 Gramm Kokain raus, die mit der Pflanze nicht mehr viel gemein haben.<br \/>\nLeider hat der Drogenkonsum und das Missverst\u00e4ndnis der Menschen daf\u00fcr gesorgt, dass die Pflanze es nicht leicht hat. In Columbien, wo sie biologisch gesehen vermutlich zu erst auftrat, ist sie sogar komplett verboten und wird wie ein Schwerverbrecher gejagt und ausgerottet. Und bei S\u00fcdamerikareisenden gehen Horrorgeschichten um, dass selbst die Ausf\u00fchrung von Cocabonbons einen am Flughafen in ernste Schwierigkeiten bringen kann. Doch dank vielen Bem\u00fchungen der hiesigen Bev\u00f6lkerung, f\u00fcr die die Pflanze ein Teil der Kultur ist, k\u00f6nnte es langsam bergauf gehen. Hier kann man von Keksen \u00fcber Seife bis zum Bier hin viele Produkte kaufen und ich habe sogar geh\u00f6rt, dass das Ausfuhrverbot gelockert worden sein soll. Also wer weiss, vielleicht k\u00f6nnen wir Europ\u00e4er ja auch irgendwann von diesen Naschereien kosten.<br \/>\nSo, geschafft. Meine eintr\u00e4ge werden irgendwie immer l\u00e4nger und immer verspielter. Aber jetzt kann ich die F\u00fcsse hochlegen&#8230; Ach nein, da wartet ja noch mein dritter Quartalsbericht auf mich. Puh, nur noch etwas \u00fcber zwei Monate! (Genau genommen noch bis zum 14. August, am 15. bin ich wieder im Lande, wenn es jemanden interessiert.) Die Zeit vergeht rasend. Ich hoffe, ihr seid mir nicht b\u00f6se, wenn ihr die n\u00e4chste Zeit manchmal l\u00e4nger auf die Antwort in euren virtuellen Briefk\u00e4sten warten m\u00fcsst. Ich m\u00f6chte die letzte Zeit hier noch mal ein bisschen geniessen und wir sehen uns ja bald wieder. Von Angesicht zu Angesicht reden ist eh viel sch\u00f6ner.<br \/>\nAn sonsten gibt es wie versprochen noch ein paar neue Bilder von unserer Chacra unter &#8222;die hauseigene Chacra&#8220;<br \/>\nDamit also liebe Gr\u00fcssse und einen sch\u00f6nen Start in den Sommer \/ in die Trockenzeit \/ in den \u00e4tzenden Winter in Lima ;-P<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir schreiben das Jahr 1902. Eine unerschrockene Forschertruppe macht sich zu einer beschwerlichen Expedition im Amazonasdelta auf, st\u00e4ndig den Naturgewalten und \u2013plagen (wie Moskitos) ausgesetzt. Die Route f\u00fchrt sie von den H\u00f6chsten Gipfeln der Anden an vielen nebelwaldbedeckten H\u00e4ngen vorbei hinunter ins Tiefland, wo sie dem Fluss Man\u00fa in die gr\u00fcnde H\u00f6lle folgen. Habe ich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[6,8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/birgits-blog.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/510"}],"collection":[{"href":"http:\/\/birgits-blog.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/birgits-blog.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/birgits-blog.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/birgits-blog.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=510"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/birgits-blog.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/510\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":516,"href":"http:\/\/birgits-blog.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/510\/revisions\/516"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/birgits-blog.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=510"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/birgits-blog.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=510"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/birgits-blog.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=510"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}