{"id":216,"date":"2011-09-06T21:12:53","date_gmt":"2011-09-06T19:12:53","guid":{"rendered":"http:\/\/birgits-blog.net\/?p=216"},"modified":"2011-11-11T10:37:31","modified_gmt":"2011-11-11T08:37:31","slug":"cusco-%e2%80%93-die-sonnige-stadt-in-den-bergen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/birgits-blog.net\/?p=216","title":{"rendered":"Cusco \u2013 Die sonnige Stadt in den Bergen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/CIMG0304.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/birgits-blog.net\/wp-content\/uploads\/designed\/b6.jpg\" alt=\"Cusco vom Haus Yanapanacusun aus\" title=\"Cusco\" width=\"469\" height=\"357\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-218\" \/><\/a>Schon die Reise nach Cusco war spannend, denn wir fuhren durch weite Andenebenen und sahen kleine D\u00f6rfer, viele Hunde, Alpakas, und sogar Schnee. Die vielen Serpentinen st\u00f6rten mich beim schlafen etwas, denn wenn man gerade einged\u00f6st war kam es einem vor als w\u00fcrde der Bus kippen. Felix dagegen scheint da eine b\u00e4ckergleiche Begabung zu haben\u2026 kein Wunder \u2013 er hei\u00dft ja Becker \ud83d\ude09<br \/>\nGegen zwei kamen wir dann in Cusco an. Auf den ersten Blick eine chaotische, aber doch ruhigere Stadt als Lima. Obwohl es sich \u00fcber das ganze Tal und die H\u00e4nge hinauf erstreckt, l\u00e4sst es einen irgendwie an ein gro\u00dfes Dorf denken. Cusco ist auch trockener als in der Hauptstadt und vor allem: Sonnig. Sonne und Schatten waren dort ein Kontrast wie Pfanne und Eisschrank. Wir alle kamen darin \u00fcberein, dass Cusco nicht so ist, wie wir es uns vorgestellt hatten.<br \/>\nNachdem wir Jasmin verabschiedet hatten (sie stieg allein in ein Taxi, ich hoffe sie ist gut angekommen), irrten wir rund eine Stunde herum und trafen dabei am Plaza de Amas, dem Hauptplatz in vielen St\u00e4dten, ein paar netter Engl\u00e4nder und zwei ebenso nette Polizisten, die uns ein wenig weiter halfen. Schlie\u00dflich kamen wir etwas ersch\u00f6pft am Centro Yanapanakusun an (Paisaje Santo Toribio 4, von der Calle Argentina nur eine Treppe hoch), wo Hermann und Norma uns bereits angemeldet hatten. F\u00fcr alle, die mal vor haben, nach Cusco zu reisen: Diese Herberge ist ein Traum! F\u00fcr 70 Soles (rund 19\u20ac de Nacht) bekommt man ein h\u00fcbsches Zimmer mit bequemen Betten, ein gepflegtes Bad, kostenlosen Internetzugang und leckeres Essen in einer famili\u00e4ren K\u00fcche. Dort bekamen wir auch sogleich unseren ersten Matetee.<br \/>\nEinziger Wehrmutstropfen: eine wirklich ziemlich kalte Dusche! Aber egal, sie tat nach der langen Reise wirklich gut. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten erkundeten wir noch ein wenig Cusco und wechselten Geld.<br \/>\nAm Abend fanden wir uns dann in der K\u00fcche ein wo wir mit mehreren Italienern (darunter 3! P\u00e4rchen auf Flitterwochen) ein k\u00f6stliches andines Essen zu uns nahmen. Es gab vegetarische Suppe mit Bohnen und diversen anderen Sachen drin, spanische Tortilla mit Gem\u00fcse und halb gebratene, halb fritierte Kartoffeln und Salat. Ach ja, und nat\u00fcrlich Fleisch. Mit den anderen G\u00e4sten hatten wir interessante Gepr\u00e4che, die wir den Umst\u00e4nden entsprechend auf Spanisch, Italienisch, Englisch und Deutsch f\u00fchrten. Da raucht einem irgendwann der Kopf! Weil wir tot m\u00fcde waren, gingen wir auch relativ fix ins kuschelige Bett. Wir hatten bisher immerhin nur jede zweite Nacht in richtigen Betten verbracht, und das sollte noch bis Freitag so weiter gehen!<br \/>\nDer n\u00e4chste Tag begann, wie der Vortag geendet hatte: Wir fr\u00fchst\u00fcckten in der K\u00fcche mit einer La-Reunionerin und plauderten auf Englisch, Franz\u00f6sisch und Spanisch. Danach ging es wieder in die Stadt, wo wir die Bustickets nach Puerto Maldonado f\u00fcr die kommende Nacht kauften.<br \/>\nGegen mittag kamen dann Hermann und Norma in der Herberge an. Wir plauderten auf der Terasse eine ganze Weile \u00fcber Ruinen in den Anden und Quecksilber im Regenwald. Dann nutzte ich noch den Internetzugang um meinen zweiten Blogeintrag zu verfassen, wir kauften noch etwas zu futtern und stiegen in den Bus, der diesmal leider nicht mehr ganz so luxuri\u00f6s war. Aber man gew\u00f6hnt sich an alles, und so schlief ich recht viel. Tja, und in der ersten Morgend\u00e4mmerung konnte man schon die W\u00e4rme sp\u00fcren und die \u00fcppige Vegetation erkennen.<\/p>\n<p>So, nun seid ihr vermutlich arg neugierig, wie es eigentlich in meinem Projekt aussieht, in dem ich am Freitag morgen angekommen bin\u2026 ich muss leider zugeben, dass ich noch nicht dazu gekommen bin etwas zu schreiben, zum einen, weil ich so geflasht war, zum anderen weil ich einfach keine Zeit hatte. Das hole ich haber so bald wie m\u00f6glich nach!<br \/>\nErst mal so viel: es ist warm und wirklich sch\u00f6n und gr\u00fcn.<br \/>\nSalu2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon die Reise nach Cusco war spannend, denn wir fuhren durch weite Andenebenen und sahen kleine D\u00f6rfer, viele Hunde, Alpakas, und sogar Schnee. Die vielen Serpentinen st\u00f6rten mich beim schlafen etwas, denn wenn man gerade einged\u00f6st war kam es einem vor als w\u00fcrde der Bus kippen. 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